Il marmo di Aurisina 2020-01-07T17:35:50+00:00

Aurisina marmor

DIE GRUDEN FAMILIE

Eine Marmor Leidenschaft

Niemand weiß genau wann, aber irgendwann hat die Gruden Familie sich im Karst etabliert und hat von dort nie umgezogen.

Vor den Toren von Triest, in Aurisina Stadt, extrahierte man Tag und Nacht in den Gruben einen der beliebtesten Steine der Welt: der Aurisina Marmor, ein Kalkstein einzig in Reinheit, Farbe und Vielseitigkeit. Die Gruden Familie hat sofort ihre Berufung verstanden: den Stein zu bearbeiten, ihn kennenlernen und auf Technologie zu investieren. Seit der Zeit haben sie niemals aufgehört.

DIE PHOTOVOLTAIKANLAGE

Es herrscht ein neuer Ton in der Marmor Welt: unsere energiesparenden Maschinen und eine Avantgarde Photovoltaikanlage geben uns die Möglichkeit den Energiebedarf aus traditionellen Energiequellen zu annullieren und das Handwerk vollständig autonom, mit totales Respekt für die Umwelt, zu machen.

DIE REZYKLIERUNG UND VERWERTUNG VON ABFÄLLEN

Marmor ist ein wertvolles Material, wie alles, was die Natur produziert. Deswegen achten wir auf alle Abfälle, die unsere Bearbeitung der Steine produziert und wandeln diese in authentische Einrichtungselemente und Designelemente um, um unsere Auswirkung auf die Umwelt zu reduzieren.

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EINE URALTE SCHÖNHEIT

50-100 Millionen Jahre vor

Immense Erdbewegungen beugen und heben die Sedimentgesteine, die von den Meeren gebildet wurden, die das Gebiet des heutigen Balkans bedeckten, und geben leben den Dinarische Alpen und dem Karst Plateau, wo heute Marmor extrahiert wird.

3000 v. Chr.

Während der Neusteinzeit wurde Marmor in Mittelmeerraum verwendet. Obwohl es keine eindeutigen Beweise gibt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aurisina Marmor für neolitisch künstlerische und dekorative Produktionen verwendet wurde.

1 Jahrhundert v. Chr.

Im Jahre 181 v. Chr. gründet Rom Aquileia. Bauwerke, Statuen, Urne, Denkmäler und Inschriften sind aus Aurisina Marmor gefertigt, dank des kürzlich eröffnet römischen Steinbruch, der ersten von dem man Bescheide hat. Selbst in Tergeste (dem heutigen Triest) kann man eine massive Verwendung von Karst Marmor beobachten.

520 n. Chr.

In Ravenna ist das wichtigste Denkmal der ostgotischen Kultur in Italien mit dem Aurisina Marmor gebaut: das Mausoleum von Theoderich, ein Gebäude mit überraschender Architektur, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Mittelalter

In den Jahrhunderten sofort nach dem Römisches Reich erlebte sogar der Marmor von Aurisina eine dunkle Zeit, trotzdem blieb er einer der am häufigsten verwendeten Steine in der nahe Venedig.

1719 n. Chr.

Mit der kommerziell Entwicklung von Triest wurde Aurisina Marmor, aufgrund der Proklamation des Freihafens, nochmal Protagonist von Neubauten in Städte, beispielsweise dem Palazzo Pitteri, dem Börsengebäude und anderen prestigeträchtigen Beispielen.

1867 n. Chr.

Es ist mit der Geburt des österreichisch-ungarrisches Reich, dass der Aurisina Marmor sein goldenes Zeitalter erlebt und breite Verwendung in Triest und in jeder Ecke des Reichs findet zum Beispiel im Wiener Kaiserpalast, im Budapester Parlament und in der Graz Oper.

1890 n. Chr.

Während Aurisina Marmor in allen wchtigsten Städten des Reichs (Linz, Innsbruck, Graz, München, Salzburg, Ljubljana, Prag, Rijeka, …) verwendet wird, zählen die Steinbrüche und Labors von Karst mehr als 3000 Arbeiter.

1918

Nach der Annexion von Triest an Italien wurde Aurisina Marmor für das Militärdenkmal von Redipuglia und für den Hauptbahnhof Mailand ausgewählt. Zum ersten Mal kommt er an überseeische Ländern an und wird in Ägypten und in den Vereinigten Staaten verwendet.

1945

In der zweiten Nachkriegszeit findet der Stein auf den Auslandsmärkten noch Glück: Atlanta (USA) und Frankfurt am Main U-bahn, Berlin Flughafen, Paris Bürostadt.

1989

Fast 100.000 Quadratmeter Karst steine werden für die Dekoration und Pflasterung der U-Bahnlinie 3 von Mailand benutzt.

2018

Aurisina Marmor ist noch weltweit verwendet bei Stararchitekten wie Zaha Hadid, die ihn für die äußere Pflasterung des Einkaufsviertel Citylife in Mailand benutzt, und bei Cino Zucchi, der ihn für die innere Pflasterung des Lavazza Hauptsitz in Turin verwendet.